Was ist PflegeSelbsthilfe?

PflegeSelbsthilfe-Gruppen sind freiwillige, meist lose Zusammenschlüsse von Menschen, deren Aktivitäten sich auf die gemeinsame Bewältigung von Krankheiten, psychischen oder sozialen Problemen richten, von denen die Betroffenen, zu pflegenden Angehörigen oder vergleichbar nahestehenden Personen betroffen sind.

PflegeSelbsthilfe-Gruppen wollen mit ihrer Arbeit keinen Gewinn erwirtschaften. Ihr Ziel ist eine Veränderung der persönlichen Lebensumstände der Teilnehmenden und häufig auch ein Hineinwirken in ihr soziales oder politisches Umfeld.
 
In der regelmäßigen Gruppenarbeit betonen die PflegeSelbsthilfe-Gruppen Authentizität, Gleichberechtigung, gemeinsames Gespräch und gegenseitige Hilfe. Die Gruppe ist dabei ein Mittel, um die äußere (soziale, gesellschaftliche) und die innere (persönliche, psychische) Isolation aufzuheben.
 
Die Ziele von PflegeSelbsthilfe-Gruppen richten sich vor allem auf ihre Mitglieder und nicht auf Außenstehende; darin unterscheiden sie sich von anderen Formen des bürgerschaftlichen Engagements. Selbsthilfegruppen werden nicht von professionellen Helfern geleitet; manche ziehen jedoch gelegentlich Experten zu bestimmten Fragestellungen hinzu.
 
Die Teilnahme an PflegeSelbsthilfe-Gruppen ist kostenlos und vertraulich.

Gemeinsam leichter durchs Leben

 

Selbsthilfe für Betroffene, pflegende Angehörige und vergleichbar Nahestehende

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Die Arbeit der Kontaktbüros PflegeSelbsthilfe Rheinland-Pfalz wird nach §45 d SGB XI gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz sowie durch die gesetzlichen Pflegekassen in Rheinland-Pfalz und die private Pflegeversicherung.